Die Geschichte der Stadt Wachenheim
Die erste urkundliche Erwähnung Wachenheims stammt aus dem Jahre 766 und ist im "Codex Laureshamensis" des Kosters Lorsch verzeichnet.
Nach Errichtung der Burg im 12. oder 13. Jh. kam das Dorf in deren Besitz. Die Burg gehörte zu den Reichsburgen der salischen bzw. staufischen Kaiser.
König Rudolf von Habsburg gab sie 1274 mit dem Dorf an die Pfalzgrafen und damit an die Pfalz zu Lehen.
Aus der langen und bewegten Geschichte der Stadt einige wichtige Daten:
| 1341 | Wachenheim erhält Stadtrechte |
| 1379 | Der Burgadel zieht in die Stadt |
| 1417-1471 | Blütezeit unter dem Haus Pfalz-Zweibrücken |
| 1436 | Hofhaltung und Münze |
| 1470 | Einnahme und Zerstörung der Burg |
| 1471 | Eroberung der Stadt durch Friedrich I. Wachenheim wird kurpfälzisch |
| 1560 | Einführung der Reformation in der Pfalz |
| 17.Jh. | Jahrhundert der Kriege, Zerstörungen und Leiden (1632,1666/67 Pest, 1635 Hungerjahr, 1674 u. 1689 verheerende Stadtbrände) |
| Ab 1700 | Wiederaufbau der zerstörten Region |
| 1794 | Einmarsch des französischen Revolutionsheeres |
| 1801-1814 | Wachenheim gehört zu Frankreich |
| 1814/16 | Rückkehr ins deutsche Reichsgebiet unter österreichisch-bayrischer Verwaltung. 1816 kommt die linksrheinische Pfalz zu Bayern. |
| 1900/02 | Gründung der Winzergenossenschaften |
| 1945 | Bombardierung Wachenheims (48 Tote) |
| 1972 | Wachenheim wird Verwaltungsssitz einer Verbandsgemeinde mit Ellerstadt, Friedelsheim u. Gönnheim |


