Die Geschichte der Gemeinde Gönnheim


Der Ort entwickelte sich aus der Niederlassung einer einzigen Bauernfamilie und erhielt nach deren Oberhaupt seinen Namen, der 771 mit Ginningheim benannt ist.
Danach war der Name des Begründers des Dorfes "Ginno", woraus Gininheim oder Ginnenheim entstand, was soviel wie "Dorf des Ginno" bedeutet. Bis sich aus dieser Niederlassung eine Siedlung entwickelte, die man Dorf nennen konnte, brauchte es allerdings eine lange Zeit.
Erst aus dem Jahre 1585 stammende Urkunden belegen eine Einwohnerzahl von ca. 148. Bereits im Jahre 1488 wird die "Kapelle Sankt Martins zu Gynheim" erwähnt, die dem Nationalheiligen der Franken, dem heiligen Martinus, geweiht war.
Dass es bereits 771 in Gönnheim schon Weinberge gab, ist einer Urkunde aus dem gleichen Jahre zu entnehmen, in der Gönnheim erstmals urkundlich erwähnt wird. Aus dieser Urkunde geht hervor, dass die Brüder Volrad und Arnold zum Heile ihrer Seelen die Besitzungen ihres Vetters Arminolf in der Gemarkung von Ginnenheim (Gininheim), dem heutigen Gönnheim, je zur Hälfte den Klöstern Lorsch und Fulda schenkten.